Advents-Gedanken



Liebe Leserin, lieber Leser,

heute - 7 Jahre nach dem Start der Freundeskreis-Homepage- zeigt unser Besucherzähler auf 4500. Eine Zahl, die auch Ihr Interesse an dieser Seite mitzählt!  

Was aber zählt wirklich?

Vielleicht die guten Momente unserer Nähe zu Gott, denen wir (selten genug)gewahr werden? Vielleicht auch die Momente, wo Gott uns unübersehbar gegenübersteht, wir mit unserer Ratlosigkeit nicht an ihm vorbeikommen?

Warum ist es so leicht, Gott zu übersehen - nicht mit ihm zu rechnen? Warum ist es so schwer, wirklich auf ihn zu zählen? Dabei ist es ja gerade an Weihnachten offensichtlich:

Gott zählt (auf) jeden von uns! ...

Schön, wenn wir (neu) bei unserer persönlichen, "adventlichen" Suche mit einem (unseren) Stern rechnen, der uns dorthin führt, wo auf unser Leben gezählt wird. Entdecken wir diese unglaubliche Botschaft unseres "Weihnachts-Sternes", der uns zeigt, wo "Gottes Gegenwart" uns nicht blendet, sondern uns seine wahre Größe in der Ohnmacht eines Kindes vor Augen führt.  Das Zusammensein inmitten der klösterlichen Gemeinschaft schenkt uns ebenfalls jenen kostbaren Anhaltspunkt, wie "Advent" unser Leben durchdringen könnte, wie auf Gott rechnen zur Lebensaufgabe werden kann. Dafür danken wir den Schwestern des Klosters Zoffingen von ganzem Herzen.

In diesem Sinne Ihnen alles Gute bis zum Wiedersehen hier oder persönlich in Konstanz "vor Ort". Ihre Freunde Kloster Zoffingen


Advents-Gedanken

Lieber Gott,

die Zeit, die mir so wertvoll ist, die ich in beachtlichem Tempo mit „Leben“ fülle...sie stellt mich vor eine Zerreiß-Probe…

Schon wieder die Auseinandersetzung mit Advent!...schon wieder die Auseinandersetzung mit Deiner „Ankunft“! …schon wieder kostbare Zeit, die mir für wesentlichere Dinge fehlt??

Heute möchte ich für einen Moment daran denken

...dass nur durch Dich meine Zeit über den Tod hinaus in die Ewigkeit reicht...

…dass nur das Warten auf Dich mich von den Fesseln der Zeit befreit…

Heute möchte ich meine Zeit einen Moment für Dich verwenden...

Durch Dich erkennen, worauf es ankommt...

Dir danken für Deine Gegenwart…auf die es ankommt…( und die doch so selten bei mir ankommt...)

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, und Gottes Segen für das kommende Jahr!

Ihre / Eure Freunde Kloster Zoffingen


Liebe Besucherin, lieberIBesucher, liebe Freunde und Freundinnen unseres Klosters... Viele Wochen des Jahres sind bereits vergangen. Lassen Sie sich einen Moment verführen......zu einem Augenblick, der aus der Zeit entführt...hinführt zu dem, der unsere Zeit bestimmt...

lieber Gott, in meiner Zeit, die Du mir schenkst, häufe ich viele "Wichtigkeiten" an...manche von ihnen sind wie kleine "Götter", die mich Tag und Nacht beschäftigen...ständig füttere ich sie mit meiner Zeit und mache sie in meinem Leben mächtig...

...so mächtig, dass Du mir gleichgültig wirst...dass ich blind für Dich bin und meine Zeit nicht in mein (eigentliches) Da-Sein fließt...

Heute will ich ausbrechen...einen Augenblick Zeit für Dich haben - für einen kurzen Moment soll (alle) Macht dein sein...will ich mich nur Dir unterwerfen...(weil Du mich bedingungslos aufrichtest - so wie ich bin ).



Lieber Gott...(sei bei mir, trotz meiner Blindheit - Geblendet von meinem äußeren Wohlstand und der "Fülle" meines Lebens...sei bei mir, wenn ich Dich "satt" habe...)


 

 

ZZum Advent

…findet Weihnachten in mir Platz?

Sorgen um Klimawandel,

Atomkatastrophe (Japan),

Entsolidarisierung unserer Gesellschaften,

Umwälzungen in meiner Kirchengemeinde…

Viele Fragen machen den Raum in meinem Herzen eng…

 

Lieber Gott,

habe ich unter all den Fragen noch Platz,

um Dich ebenfalls fragend in den Blick zu nehmen?

Stell ich auch Dich noch in Frage??...

(oder kenne ich all Deine "Antworten" in- und auswendig??)

 

Lieber Gott,

hilf mir, Herberge für meine Fragen an Dich zu sein…

hilf mir, mich zu öffnen, obwohl in mir bereits kein Platz mehr ist…

…hilf mir "Stall" (lebendige Kirche) für meine Fragen an Dich zu sein...

 


 


 

 

 

 

 

Liebe BesucherIn, liebe Freunde und Freundinnen unseres Klosters,

heute - nach einem Jahr- zeigt unser Besucherzähler auf 1185. Eine Zahl, die auch Ihr Interesse an dieser Seite mitzählt!  

Was aber zählt wirklich?

Sind es nicht die Augenblicke unserer Nähe zu Gott, die wir zählen sollten? 

Gott übersehen - weil wir nicht wirklich auf ihn zählen?

Gott aber zählt (auf) jeden von uns! ... Entdecken wir (neu) unsere persönliche "adventliche" Sehnsucht nach dem, der wirklich zählt.

Es ist diese Sehnsucht, die jenen besonderen "Stern" erhellt, der uns geradewegs dorthin führt, wo "Gottes Niederkunft" uns so wundersam und "unerwartet" beschenken will...

Das Zusammensein in klösterlicher Gemeinschaft schenkt uns ebenfalls einen kostbaren Anhaltspunkt, wie "Advent" unser Leben durchdringen kann. Dafür danken wir den Schwestern des Klosters Zoffingen von ganzem Herzen.

In diesem Sinne Ihnen alles Gute bis zum Wiedersehen hier oder persönlich in Konstanz "vor Ort". Ihre Freunde Kloster Zoffingen

 

 

 

...denken wir heute an Maria. Vermutlich war die „Advents-Zeit" für die hochschwangere, junge Frau alles Andere als besinnlich..

...unterwegs in der Fremde…


  …eine schwangere Frau, die an jenem (heiligen) Abend wohl nicht in den Advent (der Herbergsleute) passte…

 

 

 

...und ausgerechnet mit ihr... 

– mit dieser Maria-  

 

 

 

 

…wurde in einem erbärmlichen Stall ein neues Hoffnungszeichen in diese Welt hinein geboren... ...wurde aus dem Advent schließlich Weihnachten.So wünschen wir Ihnen und uns selbst, dass wir, auf Gott hin nach Bethlehem aufbrechen ...egal ob als Hirten oder als Könige...

 
Gebetsanliegen für (Frauen und) unsere Kirche: "Talita Kum - Steh auf" - siehe Menüpunkt Talita Kum)

Lieber Gott...
 
...ich sehe das Dunkel um mich herum...
oft begreife ich nicht, ja ich begreife nicht, dass es auch Teil von mir ist, der sich da spiegelt...
 
ich sehe das Dunkel und drehe mich um...
suche nach Dir, und begreife nicht,
ja, ich begreife nicht, dass dein Licht sich nicht hinter mir versteckt...
 
ich wünsche mir Ruhe und Stille...
um Dich zu hören, und begreife nicht,
ja, ich begreife nicht, dass deine Stimme auch dem tosenden Sturm Einhalt gebietet...
 
Ja, ich begreife ganz und gar nicht, dass du mich aus meinem Boot auf das Wasser treten lässt...
ja, ich begreife nicht, dass kein Schiff mich durch das Meer der Zeit zu tragen vermag...
und doch ahne ich, dass Deine Liebe mehr in mir bewirkt, als ich begreifen kann... 

So bitte ich um Deine Sternzeichen, die mich deine Liebe erwarten lassen...
schenke mir Deine Nähe und hilf mir überall auf Dein Licht zu achten...
schenke den Sorgen dein Gehör und lass mich die Liebe zu den Menschen an erster Stelle leben...
lass mich die kleinen Dinge ernst nehmen und den Menschen um mich herum guter Wegbegleiter sein
...danke , dass ich dich nicht suchen muss - dass du zu mir kommst...
 danke für die besonderen Adventstage... (und danke, dass du bereits da bist!!!)


Gedanken zum Advent

Zum ersten Advent:

...lieber Gott, heute ist der erste Advent... jeden Tag in unserem Leben ist ein Adventstag...jeden Tag dürfen wir Deine Ankunft in uns erwarten....
...so bitte ich Dich...lehre mich das richtige "Warten" ...
das freudige Erwarten, dass Du kommst...
das geduldige Warten, bis mein Herz begreift, dass Du in mir geboren werden möchtest... 
das hoffnungsvolle Warten, bis ich daran glaube, dass Du auch den Stall in meinem Herzen akzeptierst...
das liebevolle Warten, bis ich dir darin Herberge anbiete...

...lieber Gott, wenn ich Dich erwarte, dann wirst Du geboren....
...mögen uns viele Menschen begegnen, die Deine "Adventstürchen" zu unserem Herzen sind, damit Du bei uns anklopfen und um Herberge in uns bitten kannst.... 

Zum zweiten Advent:
lieber Gott... 
Advent ist Zeit der Wegsuche und Wegbereitung...
deinen Weg in mein Herz...
deinen Weg in diese Welt...
ihn möchte ich suchen, ihn finden und ihn bereiten...

hilf mir zu erkennen, 
dass Du Dich zeigst, 
wenn ich nach Dir Ausschau halte...

hilf mir zu erwarten, 
dass Du die Fluten (des roten Meeres) zurückweichen lässt, 
wenn ich zu Dir kommen möchte...

hilf mir zu begreifen, 
dass ich selbst Dein Weg bin... 
dass Du (all)die Stolpersteine in mir zu Pflastersteine verwandelst um darüber in diese Welt hineinzutreten...

...lieber Gott, wenn ich (Dir in) Menschen begegne, dann schenkst Du Dich uns als Weg...
...mögen uns viele Menschen begegnen, die uns "im Weg" stehen, damit wir bei ihnen anklopfen und sie nach dem Weg zu Dir fragen können... 


Gebets-Anliegen...
Herr, du hast mich auf die große Reise geschickt, die Lebensreise.
Bleibe mir zur Seite. Lass mich deinen Weg gehen, Bote und Diener deiner Liebe zu sein. Gib mir die Kraft, mich auf dich zu  verlassen und deinem Willen nicht aus dem Weg zu gehen...

Zum dritten Advent:
lieber Gott... 
Advent ist die Zeit der Suche nach dem Sinn... 
nach dem Licht unseres Lebens...

nur in Deinem Licht erkenne ich meinen Eigen-Sinn...
nur in Dir ist mein Eigensinn von den Fesseln der Selbstliebe befreit... 
nur durch Dich kann ich mich "ganz"  verschenken - an mein eigenes Leben...

hilf mir zu erkennen, dass mein Eigensinn Dich auf einmalige Art in diese Welt "hindurchscheinen" lässt...

hilf mir zu erwarten, dass unser Eigensinn mit Deinem Licht keine "Schatten" in diese Welt wirft ... 

hilf mir zu begreifen, dass ich mich selbst (neu) finde, wenn ich (neu) nach Dir suche...

mögen uns viele Menschen begegnen, die uns durch ihren "Eigensinn" in (Dein) "neues" Licht stellen, damit wir bei unserem Leben immer wieder neu anklopfen und nach dem Sinn fragen...


Gebets-Anliegen...
Herr, mache mich Dir zu "eigen"... als Dein "Eigentum" schenkt sich meinem Leben eigener Sinn und unverwechselbarer Lebensgrund...
Erwartungsvoll möchte ich auf Deine Stimme hören und mit Dir sprechen...
Gibt es einen Grund, weshalb ich hier an Dich denken kann?
Bin ich es, dem Du den Weg in eine klösterliche Lebensgemeinschaft zutraust?
Gib mir die Kraft, mich mit meinem "Eigensinn" auf dich zu  verlassen und deinem Willen nicht aus dem Weg zu gehen...

(Eure Freunde Kloster Zoffingen)

Zum vierten Advent:

 

lieber Gott... 
Advent ist die Zeit der Emotionen, Worte und Gedanken...
die Zeit der (inneren) Orientierung...
König David wollte Dir einst ein Denkmal bauen - Du solltest "greifbar" und in Deiner Größe "sichtbar" werden....
aber Du machst Dich "klein" und schenkst Dich (uns) in einem Stall...
...Ich darf ohne Angst nach Dir suchen...ohne Furcht, dass Du mich übersehen könntest...
ohne Furcht, dass ich am Ende meines Lebens "Rechenschaft" (vor Dir) ablegen muss...
lieber Gott, Du willst (uns) nicht "beherrschen"... Du willst (mich) nicht "unterwerfen"... Du willst nicht wie ein "Denkmal" von uns angebetet und verehrt werden...
Dein Platz (Himmel) ist nicht der Thron, sondern mitten unter uns - mitten in uns - mitten in mir...
Deine Liebe schenkst Du (mir) auch dort, wo ich es nicht "glauben" kann... auch dort, wo ich Deine "Größe" nicht vermute... 
mögen uns viele Menschen begegnen, die Dir Platz in ihrem Herzen schenken...die uns durch ihr Herz Deine wahre "Größe" erkennen lassen... mögen sie (wie eine besondere "Rose" in Gottes Garten) unsere Gedanken "verzaubern" und Deine Nähe "sichtbar" machen... 

 Lieber Gott,Sonne
Schenke mir Deinen Segen und lass mich die guten Schritte wagen - auch wenn sie zunächst nur zu einem Stall führen...
Lass mich die Schritte wagen - auch wenn sie nur auf die Geburt einer Erlösung hoffen...

Ja - schenke mir Deinen Segen für einen Aufbruch, welcher die Hoffnung erlöst...
Sie erlöst aus der Erwartung und mich bewegt...mich erlöst von dem, was mich fernhält von meinem Vertrauen zu dir...
...Ja - im Advent möge mein Erwartungs-Horizont auf dich hin aufbrechen...und dir die Gegenwart in mir neu zutrauen...wirklich werden lassen...

Soll ich es wagen?...Wartest du auf mich in den erbärmlichsten Ecken meines Herzens?...darf genau hier (in diesem elenden Stall) die Hoffnung neu geboren werden und als Liebe aufbrechen?...
Rote Rose

warum muss Weihnachten gerade heute sosehr auf mich hoffen?

...gerade jetzt, wo alles in mir schon längst "belegt" ist...??

Gebetsanliegen: "Talita Kum -Steh auf" im Menüpunkt links) 

Gebetsanliegen:
Mache mich zum gastlichen Menschen, bei dem Menschen unterwegs einkehren können, wo sie Auskunft für ihren Weg erhalten und Weisung in die Richtung auf ihr Ziel.
Darum bitte ich durch Jesus Christus. Er ist der Weg des Vaters zu mir und mein Weg zum Vater. (Dominikus)